Wie lassen sich Nutzung, Lebensdauer und Wirkung von Produkten mithilfe digitaler Daten besser verstehen? Forschende des Zukunftslabors Circular Economy analysieren Nutzungskontexte und entwickeln digitale Modelle, um Zusammenhänge sichtbar zu machen und Entscheidungen entlang des Produktlebenszyklus zu unterstützen.
Das Zukunftslabor Circular Economy entwickelt eine digitale Plattform, die Unternehmensdaten bündelt und mithilfe standardisierter Kennzahlen auswertet. So wird sichtbar, wie Materialien genutzt, zurückgeführt und rezykliert werden – und wo konkrete Ansatzpunkte für eine effizientere Kreislaufwirtschaft liegen.
Wenn Ersatzteile fehlen, endet der Lebenszyklus vieler Produkte oft vorzeitig. Forschende des Zukunftslabors Circular Economy verdeutlichen anhand eines Pedelecs, wie defekte Bauteile mithilfe des 3D-Drucks nachproduziert werden können. Ziel ist es, Reparaturen zu erleichtern und Produkte länger nutzbar zu machen.
Forschende des Zukunftslabors Circular Economy erstellen digitale Zwillinge und Produktpässe für Windturbinen und Platinen, um Möglichkeiten für die Wiederverwendung kritischer Rohstoffe zu analysieren. Ziel ist es, die Rohstoffe möglichst lange zu nutzen und so die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.
Mit dem Transferprojekt EasyData entwickeln Forschende ein Low-Code-Werkzeug, das die Datenerfassung in Produktionsanlagen vereinfacht. KMU können damit ältere Maschinen digital aufrüsten, Prozesse optimieren und die Grundlage für Digitale Produktpässe schaffen – ganz ohne IT-Spezialwissen.
Im Projekt KIARA entsteht ein interaktives Assistenzsystem, das komplexe Daten aus Elektrik- und Elektronik-Architekturen analysiert und verständlich aufbereitet. Dadurch können Fachkräfte schneller auf Informationen zugreifen, Arbeitsprozesse effizienter gestalten und Innovationen gezielter vorantreiben.