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MOBILITÄT

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MOBILITÄT

VERKEHRSÜBERGREIFENDE BRÜCKEN BAUEN

Das Verkehrsaufkommen steigt weltweit, die Mobilitätsbedarfe verändern sich und mit ihnen die Anforderungen an Mobilitätslösungen in Hinblick auf Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. Digitalisierung ist eine wesentliche Grundlage für neue Lösungsansätze und Geschäftsmodelle, beispielsweise durch neuartige (autonome) Fahrzeugsysteme und -funktionen auf der Basis von Umfeld- und Lageerkennung, Navigation, Steuerung, Mensch-Maschine-Schnittstellen, sowie Kommunikation, Interaktion und Kooperation. Zukünftige Mobilitätskonzepte werden durch eine stärkere Kombination unterschiedlicher Mobilitätsträger geprägt sein und den Transport von Personen und Güter weiter integrieren. Die Intermodalität erfordert eine bessere Vernetzung der Mobilitätsträger untereinander sowie mit den Nutzenden und damit eine transportsystemübergreifende Betrachtung von Technologien und Prozessen zur Erhebung, Auswertung und Bereitstellung von Daten. Die Leitidee lautet vom intelligenten Fahrzeug zur integrierten Mobilität durch Digitalisierung.

Zentrale Aspekte sind digitalisierte und intermodale Mobilitätskonzepte, digitale Dienste und Dienstleistungen, intelligente Verkehrs- und Transportsysteme, Fahrzeugsysteme und -funktionen, Sicherheit und Datenschutz mobilitätsbezogener Daten sowie intelligente, datenbasierte Anwendungen.

Mein Auto kann sehen – Was es sieht und warum.

In dieser Folge erklärt Laura Wolf (Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Informatik) aus dem Zukunftslabor Mobilität, wie sie einem Fahrzeug das Sehen beibringt und wofür das wichtig ist. Dabei veranschaulicht sie auch, welche Schwierigkeiten Fußgänger*innen und Ampeln darstellen können – ganz alltägliche Bestandteile des Verkehrssystems. Und was hat das alles mit einem Saugroboter zu tun, der die Wohnung von Staub befreit?

Autonome Mobilität - Wie Verkehrsmittel immer anonymer werden.

Fahrerlose Fahrzeuge erscheinen auf Knopfdruck vor der Tür und sammeln Passagiere ein – autonom und anonym. Sieht so der Verkehr in der Zukunft aus? Welche Folgen hat Autonomisierung für die Beschäftigten im Transportwesen? Kann Mobilität flexibel, individuell und gleichzeitig nachhaltig sein? Darüber diskutieren Dr. Nadine Fritz-Drobeck (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Verkehrssystemtechnik) und Matthias Brucke (Gesellschafter bei der embeteco GmbH & Co. KG) in der aktuellen Folge des ZDIN Podcast. Für Herrn Brucke ist klar: Die Mobilität wird systemisch und divers. Was das bedeutet, verrät er im Gespräch.

MOBILITÄT BRAUCHT NEUE KONZEPTE

"Im Zukunftslabor Mobilität verfolgen wir den Anspruch, zukunftsfähige Transportsysteme und mobilitätsunterstützende IT-Systeme zu entwickeln, die sich verträglich in die Lebenswelt in Stadt und Land sowie in bestehende Infrastrukturen und Verkehrssysteme einfügen“, so Professor Dr.‑Ing. Thomas Vietor von der Technischen Universität Braunschweig und Sprecher des NFF. „Im Vordergrund steht unter anderem die intermodale Mobilitätskette von Tür zu Tür, also die Auswahl und Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger und Dienste auf Straßen, Schienen und Wasser. Die Mobilität umfasst zusätzlich zum individuellen Fahrzeug alle Mobilitätsträger und bildet somit das gesamte Mobilitätssystem ab. Wir verfolgen dabei einen nutzerzentrierten Ansatz, der sich an individuellen Bedarfen orientiert. Damit wollen wir auch die Mobilität in ländlichen, dünn besiedelten Räumen sicherstellen und den dort lebenden Menschen eine soziale Anbindung ermöglichen."
Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor
Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor
Technische Universität Braunschweig

Mobilität der Zukunft: Intelligente Fahrzeuge

PROJEKTE

autoMoVe: Fahrzeugkonzepte für nutzungsspezifischen autonomen Fahrbetrieb

Erstellung von dynamischen und konfigurierbaren Konzepten für den innerbetrieblichen Gütertransport und die Personenbeförderung im Straßenverkehr MEHR

BaSiS: Batteriesicherheit anhand von Lithium-Ionen-Batterien

Frühzeitige Sicherheitsbewertung anhand von vorhersagekräftigen Simulationen durch den Entwurf von Experimenten für die Parametrisierung der Modelle MEHR

Synprod: Synergetische Entwicklung mechatronischer Produkte

Entwicklung einer softwaregestützten Methodik für den gezielten Wissenseinsatz von Abteilungen und kooperierenden Unternehmen im Wertschöpfungsnetzwerk MEHR

ZUR PROJEKTÜBERSICHT

Lehre und Weiterbildung

Die Zukunftslabore binden Studierende in ihre Forschung ein, um die Ausbildung praxisnäher zu gestalten. Durch eine gute Qualität der Forschung und Lehre wird die Attraktivität des Landes Niedersachsen als Arbeitsort für Studierende, Nachwuchsforschende sowie hochqualifizierte Forschende erhöht. Darüber hinaus bieten die Zukunftslabore Fort- und Weiterbildungen für Praxispartner an, um den Transfer von Wissen und Technologien in die Wirtschaft zu stärken.

Abschlussarbeiten

0

IT-Plattformen und Cloud

0

Datenmanagement und -analyse

0

Künstliche Intelligenz

0

Modellierung und Simulation

0

Prozessoptimierung

0

Autonome Systeme

0

Cyber-physische Systeme

0

Kommunikationstechnologie

0

Sicherheit und Zuverlässigkeit

0

Vorgehensmodelle und Entwicklungsmethoden

0

eLearning

0

Collective Perception

0

Cooperative Awareness

0

Eingebettete Systeme

0

Mobilitätsdienstleistungen

0

Vertriebsmanagement

0

Qualitätssicherung für hoch-konfigurierbare Systeme

0

Graphische Datenverarbeitung

Fort- und Weiterbildungen

Tutorial on Multiple Extended Object Tracking for Automotive Applications

Prof. Dr.-Ing. Marcus Baum (Georg-August-Universität Göttingen)
Format: Sonstiges
Datum: 05.06.2022

ScaleThenGlobal - Learning Session / Customer Insights & Evaluation

Prof. Dr. David Woisetschläger (Technische Universität Braunschweig)
Format: Workshop
Datum: 01.10.2021

ScaleThenGlobal - Learning Session / Pilot preparation & conceptualization

Prof. Dr. David Woisetschläger (Technische Universität Braunschweig)
Format: Workshop
Datum: 30.07.2021
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