RegSys: Regionale Gründungssysteme am Beispiel Hannover
Eine explorative Analyse der Region Hannover
Die Gründungspolitik versucht in Niedersachsen und anderen Bundesländern mit diversen Instrumenten und Maßnahmen Anzahl und Qualität von Gründungen positiv zu beeinflussen. Zwei Prämissen liegen diesen Strategien zumeist zugrunde: Anzahl und Qualität der Gründungen einer Region beeinflussen die ökonomische Entwicklung der Region positiv und die Gründungen sind durch gründungspolitische Maßnahmen beeinflussbar, da die Gründungspolitik zu den wichtigeren Kontextvariablen gehöre. Die erste dieser beiden Prämissen ist durch wissenschaftliche Befunde partiell gedeckt, die zweite nur sehr selten empirisch untersucht. Insbesondere mangelt es an empirischen und theoretischen Befunden, die das Wechselspiel zwischen Gründungsaktivitäten und gründungspolitischen Maßnahmen (als Teil des regionalen Kontextes) sowie der verschiedenen Kontextvariablen aus systemischer Sicht betrachten. Ziel des Forschungsprojektes ist es, mittels einer explorativen Analyse zu zeigen, inwieweit die Region Hannover Merkmale eines regionalen Gründungssystems aufweist, wie dieses funktioniert und welche Determinanten den Ablauf innerhalb des Systems steuern bzw. beeinflussen.
Beteiligte ZDIN Einrichtungen:
Beteiligte Wissenschaftler*innen:
- Prof. Dr. Rolf Sternberg (Leibniz Universität Hannover)
Ansprechperson
Prof. Dr. Rolf Sternberg
Projektwebseite
WebseiteLaufzeit
| Beginn: | 01.01.2016 |
| Ende: | 01.01.2019 |