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Personen vor einem Gebäude
Das Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit feierte seinen Abschluss im Königlichen Pferdestall Hannover. Bildquelle: Kira Konrad/ZDIN

Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit: Digitaler Fortschritt in Niedersachsen

Beim Abschlusssymposium des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit trafen sich Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis, um über den digitalen Fortschritt in Niedersachsen zu sprechen. Themen wie die Digitalisierung in der Verwaltung, die Mensch-KI-Kollaboration und die digitale Wirtschaft wurden intensiv diskutiert.

Am 28.01.2025 fand das Abschlusssymposium des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit im Königlichen Pferdestall der Leibniz Universität Hannover statt. Unter dem Titel „Digitaler Fortschritt in Niedersachsen: Chancen, Herausforderungen, Visionen“ diskutierten Wissenschaftler*innen des Zukunftslabors mit Vertreter*innen aus der Praxis über die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, über die Kollaboration von Mensch und Künstlicher Intelligenz (KI) sowie über die Digitalisierung der niedersächsischen Wirtschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Andreas Kuhnt (Radiomoderator beim NDR).

„Wir haben das Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit bewusst sehr interdisziplinär angelegt, um unterschiedliche Sichtweisen auf die Digitalisierung in unsere Forschung einfließen zu lassen und die Veränderungen auf gesellschaftliche Entwicklungen und Arbeitsprozesse ganzheitlich zu betrachten“, begrüßte Prof. Dr. Wolfgang Nejdl (Sprecher des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit, Geschäftsführender Direktor des Forschungszentrums L3S) die Gäste.

Das Veranstaltungsprogramm umfasste zwei Keynotes von externen Speaker*innen sowie drei Panel-Diskussionen zu den Forschungsthemen des Zukunftslabors. Die erste Keynote beleuchtete die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) und betonte, wie Unternehmen in Deutschland und Europa Geschäftsmodelle anpassen müssen, um mit globalen technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Die zweite Keynote widmete sich einem Beispiel zur Digitalisierung im Handwerk und zeigte auf, wie Mitarbeitende und die Kundschaft Innovationen vorantreiben, welche Chancen sich für Effizienz, Fachkräftesicherung und Kundenbindung ergeben und welche Herausforderungen aufgrund begrenzter Ressourcen und fehlenden Wissens bestehen.

Im ersten Panel stand die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung im Mittelpunkt. Diskutiert wurden die Bedeutung von Beteiligung der Beschäftigten, ausreichenden Ressourcen und einer Kultur des Wandels, um digitale Prozesse erfolgreich umzusetzen und Bürger*innen sowie Mitarbeitende einzubeziehen. Im zweiten Panel ging es um die Kollaboration von Mensch und KI: Hier wurden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI zur Unterstützung von Entscheidungs- und Kreativprozessen thematisiert. Deutlich wurde, dass KI als Werkzeug kritisch hinterfragt und von den Anwender*innen mit ausreichendem Hintergrundwissen genutzt werden muss, um Frustration und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Im dritten Panel diskutierten die Teilnehmenden die Digitalisierung der niedersächsischen Wirtschaft. Themen waren die digitale Infrastruktur, Fachkräftesicherung, Unternehmenswachstum und rechtliche Rahmenbedingungen. Es wurde betont, dass gezielte Maßnahmen und die Berücksichtigung regionaler Unterschiede entscheidend sind, damit Unternehmen in Stadt und Land die Chancen der Digitalisierung nutzen können.

Zum Abschluss der Veranstaltung blickte Prof. Dr. Wolfgang Nejdl positiv auf die Forschungsjahre des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit zurück. Die bisherigen Ergebnisse und Ansätze würden in weiteren Forschungsprojekten einbezogen und fortgeführt werden. 

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